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Samstag, 10. Oktober 2026

RA⁠-⁠LSC⁠-⁠1103 Zeilenkamera mit 1500 Pixeln

Entwicklung und Bau der Zeilenkamera RA⁠-⁠LSC⁠-⁠1103 wurden im August 2020 abgeschlossen. Die RA⁠-⁠LSC⁠-⁠1103 ist eine monochrome Zeilenkamera mit 1500 Pixeln, die mit 641 Hz arbeitet. Sie eignet sich für die Dickenmessung und die Breitenmessung von Objekten auf einem Förderband. Spektrale Empfindlichkeit und technische Parameter finden Sie in diesem Abschnitt.

Auswahlhilfe

Wofür sich diese Kamera eignet

Laser-Dickenmessung und kompakte Spektrometer

Die RA⁠-⁠LSC⁠-⁠1103 besitzt einen kleinen Sensor mit sehr feinen Pixeln: 1500 Pixel im Raster von 5.5 μm auf einer aktiven Länge von 8.25 mm. Jedes Pixel ist 64 μm hoch und sammelt daher trotz seiner geringen Breite genügend Licht. Wir empfehlen sie für die Laser-Dickenmessung, die Breitenmessung in kleinen Sichtfeldern und kompakte Spektrometer für 300 bis 1000 nm. Die Zeilenrate beträgt 641 Zeilen/s, mit einem 16-Bit-ADC.

Sensor
Linearer CCD-Array
Effektive Pixel
1 × 1500
Pixelgröße
5.5 μm × 64 μm
Aktive Länge
8.25 mm
Zeilenrate
641 Hz
Spektralbereich
300 nm bis 1000 nm
Dynamikbereich
200
ADC-Auflösung
16 Bit
Minimale Belichtungszeit
10 μs
Maximale Belichtungszeit
14 min
  • Laser-Dickenmessung

    Bei der Triangulation verschiebt sich der Laserpunkt auf dem Sensor, wenn sich die Dicke ändert. Mit dem Raster von 5.5 μm und softwareseitiger Auswertung werden auch Verschiebungen unterhalb eines Pixels sichtbar. Die Pixelhöhe von 64 μm gleicht kleine vertikale Fehlausrichtungen aus.

  • Breitenmessung in kleinem Sichtfeld

    Mit Hintergrundbeleuchtung und einem Sichtfeld von 30 mm erfasst jedes Pixel 0.02 mm des Objekts. Alle 1.56 ms erhalten Sie einen neuen Messwert, und die Software lokalisiert die Kante mit Subpixel-Genauigkeit. Die Objektgeschwindigkeit spielt hier keine Rolle, da jede Zeile für sich gemessen wird.

  • Kompakte UV-VIS-Spektrometer

    Die Empfindlichkeit ab 300 nm und eine aktive Länge von 8.25 mm erleichtern den Bau eines kompakten Spektrometers für UV- und VIS-Absorption. Verteilt man das Band von 300 bis 1000 nm auf 1500 Pixel, erfasst jedes Pixel etwa 0.47 nm des Spektrums.

  • Erfassung von Strahlposition und -ausrichtung

    Für die Verfolgung der Strahlposition in optischen Geräten liefert das Raster von 5.5 μm feine räumliche Details. Die Pixelfläche von 352 μm² sammelt selbst bei 10 μs Belichtung genügend Signal, und der elektronische Verschluss verhindert eine Sättigung bei intensiven Strahlen.

  • Nahinfrarot-Spektroskopie

    Der Sensor ist bis 1000 nm empfindlich und erfasst neben dem sichtbaren Bereich auch NIR-Banden. Am Ende des Bandes ist das Signal schwächer, doch lange Belichtungszeiten von bis zu 14 Minuten und der 16-Bit-ADC erfassen es zuverlässig.

Was die Spezifikationen in der Praxis bedeuten

Die Pixel mit 5.5 μm × 64 μm sind etwa 12-mal so hoch wie breit. Die geringe Breite sorgt für feine räumliche Details, die Höhe für mehr Licht und eine höhere Toleranz gegenüber vertikalen Abweichungen. Bei der Laser-Dickenmessung berechnet die Software das Spotzentrum mit Subpixel-Genauigkeit. In einem Sichtfeld von 30 mm, in dem jedes Pixel 0.02 mm erfasst, lassen sich so Verschiebungen von wenigen Mikrometern erkennen. Bei 641 Zeilen/s erhalten Sie alle 1.56 ms einen Messwert. Belichtungszeiten von 10 μs bis 14 Minuten eignen sich für helles Laserlicht ebenso wie für schwache Signale. Eine Grenze sollten Sie beachten: Der Dynamikbereich von 200:1 genügt zur Lokalisierung von Kanten und Peaks, nicht aber für präzise Intensitätsmessungen in kontrastreichen Szenen.

Vor der Bestellung

Die aktive Länge beträgt 8.25 mm, ein Objektiv mit kleinem Bildkreis genügt also. Die Brennweite ergibt sich näherungsweise aus Arbeitsabstand × 8.25 mm ÷ Sichtfeldbreite. Da das Pixelraster nur 5.5 μm beträgt, wählen Sie ein Objektiv, das entlang der gesamten Zeile feiner auflöst. Für die Breitenmessung verwenden Sie eine Hintergrundbeleuchtung. Die minimale Belichtungszeit von 10 μs ist im Vergleich zur Zeilenperiode von 1.56 ms kurz, sodass sowohl ein heller Laser als auch eine schwache Quelle (mit Belichtungszeiten bis 14 Minuten) beherrschbar sind. Die Version -I besitzt ein FPGA, Gain- und Offset-Einstellung, einen 16-Bit-ADC, USB mit 480 Mbit/s und integrierten RAM.

Beratung zur Modellauswahl anfragen

Zeilenkamera RA-LSC-2566I von Rasa Andischan
Spektrale Empfindlichkeit und Empfindlichkeitskurve des Zeilensensors der RA-LSC-1103

Parameter der USB-Zeilenkamera RA⁠-⁠LSC⁠-⁠1103Spezifikation
SensorLinearer CCD-Array
Pixelgröße5.5 μm x 64 μm
Pixelabstand5.5 μm
Zeilenbreite64 μm
Effektive Pixel1X1500
Aktive Länge8.25 mm
Spektralbereich300 nm bis 1000 nm
Max. Pixelfrequenz2 MHz
Dynamikbereich200
PGA-Verstärkungsauflösung6 V/V – 64 Stufen
Auflösung des programmierbaren Offsets300 mV – 512 Stufen ±
Leistungsaufnahme1.5 W
Externe VersorgungNicht erforderlich
Betriebstemperaturbereich⁦−25⁩ bis ⁦+65⁩ °C
BetriebssystemeWindows 64-Bit und Linux
KommunikationsschnittstelleUSB2.0-Schnittstelle
Mehrere KamerasUnterstützt
GerätetreiberJa
BeispielcodeMatlab,LabView,C++,C#,VB.Net,Python

Leitfaden zur KameraauswahlRA⁠-⁠LSC⁠-⁠1103⁠-⁠I
ProzessorFPGA
Gain-Einstellung✓
Offset-Einstellung✓
ADC-Auflösung16 Bit
USB-Geschwindigkeit480Mbit/S
Integrierter RAM✓
Jitter< 6.3 ns
Belichtung min.10 μs
Belichtung max.14 min
Belichtungsauflösung1 μs
Zeilenrate641 Hz
Betriebstemperaturbereich⁦−25⁩ bis ⁦+65⁩ °C
Verfügbarkeit3 Tage nach Bestellung

Wo unsere Geräte eingesetzt werden

Organisationen, Universitäten, Industriebetriebe und Unternehmen, die unsere Produkte eingesetzt haben

  • Hedayat Hooshmand Nozhan Sepehr