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Samstag, 10. Oktober 2026

3000-Pixel-Zeilenkamera, Modell RA⁠-⁠LSC⁠-⁠0526

Entwicklung und Bau der Zeilenkamera RA⁠-⁠LSC⁠-⁠0526 wurden im Dezember 2018 abgeschlossen. Die RA⁠-⁠LSC⁠-⁠0526 ist eine monochrome Kamera mit 3000 Pixeln und elektronischem Verschluss. Sie arbeitet mit 325 Hz, ist hochempfindlich und eignet sich für die Spektroskopie. Spektrale Empfindlichkeit, technische Parameter und vollständige Spezifikationen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Auswahlhilfe

Wofür sich diese Kamera eignet

Spektroskopie schwacher Signale im sichtbaren und nahinfraroten Bereich, mit langen Belichtungszeiten

Wer schwaches Licht misst, muss es vor allem lange sammeln können. Bei der RA⁠-⁠LSC⁠-⁠0526 lässt sich die Belichtung beliebig zwischen 1 μs und 35.5 Minuten einstellen, und ihre Pixel messen 7 μm × 200 μm. Der lineare CCD hat 3000 Pixel über 21.0 mm und deckt 400 bis 900 nm ab. Ein 16-Bit-ADC wandelt das Signal; der Dynamikbereich beträgt 320:1, die Zeilenrate 325 Zeilen/s und die maximale Pixelfrequenz 1 MHz.

Sensor
Linearer CCD-Array
Effektive Pixel
1 × 3000
Pixelgröße
7 μm × 200 μm
Aktive Länge
21.0 mm
Zeilenrate
325.0 Hz
Spektralbereich
400 nm bis 900 nm
Dynamikbereich
320
ADC-Auflösung
16 Bit
Minimale Belichtungszeit
1 μs
Maximale Belichtungszeit
35.5 min
  • Spektrometer für sichtbares Licht und nahes Infrarot

    3000 Pixel über 21.0 mm bedeuten, dass das Spektrum an sehr dicht liegenden Punkten abgetastet wird. Wird das gesamte Band von 500 nm über den Sensor verteilt, erfasst jedes Pixel etwa 0.17 nm. Die Pixelhöhe von 200 μm erfasst das Spaltbild über seine volle Höhe.

  • Messung sehr schwacher Emission

    Bei sehr wenig Licht, etwa bei schwacher Lumineszenz, können Sie bis zu 35.5 Minuten belichten, um genügend Signal aufzubauen. Jedes Pixel hat eine Fläche von 1400 μm² und sammelt in derselben Zeit etwa 29-mal so viel Ladung wie ein quadratisches 7-μm-Pixel.

  • Raman- und Fluoreszenzspektroskopie

    Raman- und Fluoreszenzsignale sind schwach, und die Peaks liegen dicht beieinander. Mit einem Raster von 7 μm erfasst jedes Pixel etwa 0.17 nm, sodass benachbarte Peaks getrennt bleiben. Der 16-Bit-ADC erfasst ihre relativen Intensitäten in feinen Stufen.

  • Positionserfassung von Laserstrahlen

    Schwingt die Laserlinie oder der Laserpunkt vertikal, hält die Pixelhöhe von 200 μm ihn auf dem Sensor. Die Schwerpunktberechnung des Profils im Raster von 7 μm liefert die Position mit Subpixel-Genauigkeit. Bei 325 Zeilen/s erhalten Sie alle 3.1 ms einen neuen Messwert.

  • Profilmessung von Strahlen und Lichtquellen

    Die Intensitätsverteilung eines Strahls oder einer Linienquelle wird an 3000 Punkten über 21.0 mm erfasst. Bei hellen Quellen verhindern der elektronische Verschluss und seine minimale Belichtungszeit von 1 μs eine Sättigung des Sensors. Optik wechseln oder Filter hinzufügen ist nicht nötig.

Was die Spezifikationen in der Praxis bedeuten

Ein Raster von 7 μm bedeutet viele Abtastwerte pro Millimeter Spektrum, und eine Höhe von 200 μm bedeutet, dass kein Spaltlicht verloren geht. Sie erhalten spektrale Auflösung und Empfindlichkeit zugleich. Die Belichtung reicht in Schritten von 1 μs von 1 μs bis 35.5 Minuten – mehr als neun Größenordnungen. In der Praxis messen Sie sehr helle und sehr schwache Proben mit demselben Aufbau. Gain (64 Stufen) und Offset (⁦±512⁩ Stufen) platzieren das Signal im optimalen Teil des 16-Bit-Wandlerbereichs. Der Dynamikbereich von 320:1 setzt die Obergrenze für das Signal-Rausch-Verhältnis pro Zeile. Bei 325 Zeilen/s erhalten Sie alle 3.1 ms ein vollständiges Spektrum.

Vor der Bestellung

Ihr Spektrometer oder Objektiv muss das Spektrum bzw. das Linienbild auf den 21.0-mm-Sensor abbilden. Mit einem Objektiv ergibt sich die Brennweite näherungsweise aus Arbeitsabstand × 21.0 mm ÷ Sichtfeldbreite. Die Zeilenperiode beträgt etwa 3.1 ms, die Belichtung kann jedoch bis auf 1 μs verkürzt werden. Bei schwachen Signalen senken Sie die Zeilenrate und verlängern die Belichtung auf bis zu 35.5 Minuten. Die Version -I umfasst ein FPGA, Gain- und Offset-Einstellung, einen 16-Bit-ADC, USB mit 480 Mbit/s, einen Analogausgang und integrierten RAM, mit einem Jitter in der Größenordnung von 6.3 ns.

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Zeilenkamera RA-LSC-0526

Zeilenkamera RA-LSC-2566I von Rasa Andischan

Parameter der USB-Zeilenkamera RA⁠-⁠LSC⁠-⁠0526Spezifikation
SensorLinearer CCD-Array
Pixelgröße7 μm x 200 μm
Pixelabstand7 μm
Zeilenbreite200 μm
Effektive Pixel1X3000
Aktive Länge21.0 mm
Spektralbereich400 nm bis 900 nm
Max. Pixelfrequenz1 MHz
Dynamikbereich320
PGA-Verstärkungsauflösung6 V/V – 64 Stufen
Auflösung des programmierbaren Offsets300 mV – 512 Stufen ±
Leistungsaufnahme1.5 W
Externe VersorgungNicht erforderlich
Betriebstemperaturbereich⁦−10⁩ bis ⁦+60⁩ °C
BetriebssystemeWindows 64-Bit und Linux
KommunikationsschnittstelleUSB2.0-Schnittstelle
Mehrere KamerasUnterstützt
GerätetreiberJa
BeispielcodeMatlab,LabView,C++,C#,VB.Net,Python
Leitfaden zur KameraauswahlRA⁠-⁠LSC⁠-⁠0526⁠-⁠I
ProzessorFPGA
Gain-Einstellung✓
Offset-Einstellung✓
ADC-Auflösung16 Bit
USB-Geschwindigkeit480Mbit/S
Analogausgang✓
Integrierter RAM✓
Jitter< 6.3 ns
Belichtung min.1 μs
Belichtung max.35.5 min
Belichtungsauflösung1 μs
Zeilenrate325.0 Hz
Betriebstemperaturbereich⁦−10⁩ bis ⁦+60⁩ °C
Verfügbarkeit3 Tage nach Bestellung

Wo unsere Geräte eingesetzt werden

Organisationen, Universitäten, Industriebetriebe und Unternehmen, die unsere Produkte eingesetzt haben

  • Hedayat Hooshmand Nozhan Sepehr